P. Schützner stammt aus dem Landkreis Regensburg, wo er nach der Mittleren Reife von 1975 bis 1978 zuerst eine Ausbildung im Mineralöl-Groß- und Außenhandel absolvierte. Seine Erfahrungen in der kirchlichen Jugend- und Gremienarbeit führten ihn aber bald zu der Erkenntnis, daß er sich selber in der Kirche engagieren wollte, um etwas zu verändern. So gab er seinen Beruf auf und besuchte von 1978 bis 1982 das Spätberufenenseminar St. Matthias in Waldram (Wolfratshausen). Nach dem Abitur begann er in Regensburg das Studium der Theologie, und unter Bischof Manfred Müller trat er im zweiten Studienjahr ins Priesterseminar der Diözese ein.
Während des Theologiestudiums lernte P. Schützner – ebenfalls in Regensburg – die Salesianer Don Boscos kennen. So kam es auch dazu, daß er sein Freijahr 1984/85 in Benediktbeuern verbrachte, wo er immer stärker seine salesianische Berufung verspürte. 1985 trat er in Jünkerath in der Eifel ins Noviziat der Salesianer Don Boscos ein, wo er am 15. August 1986 die ersten Ordensgelübde ablegte.
Es folgten zwei weitere Jahre des Theologiestudiums in Benediktbeuern, bevor P. Schützner 1988 für zwei Praktikumsjahre in den Gruppendienst des Jugendwohnheims »Salesianum« nach München wechselte. Bereits vier Jahre nach der Ersten Profeß legte er 1990 in München die Ewige Profeß als Salesianer Don Boscos ab.
Von 1990 bis 1992 lebte P. Schützner in Rom, wo er an der ordenseigenen Hochschule Salesianische Spiritualität studierte. Während dieser Zeit empfing er 1991 in der Basilika Sacro Cuore die Diakonenweihe. Die Priesterweihe spendete ihm sein ehemaliger Regensburger Ortsbischof Manfred Müller am 18. Juni 1992 in Benediktbeuern.
Jugendpastorale Erfahrung konnte P. Schützner in der Folgezeit in Beromünster in der Schweiz sammeln. Hier war er im Internat tätig, und von 1997 bis 2009 prägte er die Entwicklung der gesamten Niederlassung zusätzlich als Direktor. Auf diese Stelle in Beromünster folgt ihm nun P. Josef Knupp quasi im Tausch als Nachfolger.
P. Schützner wird als Hochschulseelsorger in Benediktbeuern der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) vorstehen und sich an der KSFH im Bereich der Theologischen Zusatzausbildung (TZ) engagieren. Darüber hinaus wird er als Leiter der Salesianergemeinschaft im Aktionszentrum auch in der Jugendbildungsstätte im Einsatz sein. Hierzu gehört ebenfalls die Mitarbeit in der Jugendseelsorge des Dekanats Benediktbeuern, die an das Aktionszentrum angegliedert ist.
Als Hochschulseelsorger legt P. Schützner großen Wert darauf, daß er nicht ausschließlich für die Studenten da ist, er versteht sich vielmehr als Ansprechpartner für alle Hochschulangehörigen. Die Hochschulseelsorge ist für P. Schützner ein ganz neues Aufgabenfeld, insofern freut er sich sehr, daß er in Benediktbeuern auf eine lebendige und aktive Gemeinde bauen kann. Als »Neuer« läßt er sich auch gerne von den motivierten und engagierten Studenten »mitnehmen«, damit die Zusammenarbeit gut gelingen kann.
Nils Flitter / PTH-Pressestelle / 27. Oktober 2009
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