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Den Salesianern Don Boscos geht es nicht nur darum, die Verbundenheit zum früheren Studien- oder Arbeitsort zu fördern, sondern auch darum, persönliche Kontakte zu intensivieren und über neue Entwicklungen in Benediktbeuern zu informieren. Schließlich sind viele Ehemalige wichtige Multiplikatoren, die als Sozialarbeiter oder Theologen im Sinne Don Boscos wirken.
Zu Beginn des Treffens gab es Kaffee und Kuchen im Südwestfoyer des ZUK. Klosterdirektor Pater Claudius Amann SDB begrüßte die Anwesenden und stellte das Programm des Tages vor. Prof. Pater Dr. Franz Schmid SDB von der KSFH und Rektor Prof. Pater Dr. Lothar Bily SDB von der PTH berichteten über ihre Einrichtungen. Dabei gingen sie besonders auf die derzeit laufenden Studienreformen ein: Bachelor und Master in der Sozialpädagogik, modularisiertes Diplom in der Theologie, Studienbeiträge an beiden Hochschulen.
Nach der Eröffnungsrunde konnten die Teilnehmer zwischen verschiedenen Angeboten wählen. Die einen zog es zu den von der KSFH organisierten Vorträgen über den »Global-Marshall-Plan« und über »Präventive Möglichkeiten des Sports in der Sozialen Arbeit«. Andere interessierten sich mehr für die Neuerungen in der PTH-Bibliothek oder für die aktuellen Herausforderungen des Studiums der Katholischen Theologie. Wieder andere ließen sich den Kräuter- und Meditationsgarten des ZUK erklären. Eine Klosterführung durfte selbstverständlich nicht fehlen, denn immerhin waren manche der Gäste seit Jahrzehnten nicht mehr in Benediktbeuern gewesen. Wer körperlichen Ausgleich suchte, kam bei Streetball, Moorsoccer, Beachvolleyball und anderen Sportarten auf seine Kosten.
Um 17.45 Uhr füllte sich die Hauskapelle der Salesianer, denn nun wurde ein pfingstlicher Vespergottesdienst gefeiert. Pater Reinhard Gesing SDB betonte in seiner kurzen Ansprache die wichtige Rolle der Ehemaligen im Rahmen der Don-Bosco-Familie. Beim gemeinsamen Abendessen im Maierhof ging es wieder mehr um den persönlichen Kontakt. Frühere Mitstudenten, die sich zum Teil seit Jahren aus den Augen verloren hatten, begegneten einander. »Sag 'mal, bist du nicht ...? Haben wir nicht damals zusammen studiert?« So war es mehrfach zu hören.
Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgten zwei frühere Zivildienstleistende der Don-Bosco-Jugendherberge, die meisterhafte Jazzimprovisationen auf der Gitarre zum Besten gaben. Zwischendurch wurden – von Hermann Kuhn zusammengestellte – Ausschnitte aus kürzlich gesendeten Filmen über das Kloster gezeigt. Pater Claudius Amann war sichtlich zufrieden über den Ablauf der Veranstaltung und über die große Resonanz. Er kündigte an, daß das nächste Treffen am 28. Mai 2011 stattfinden werde.
Norbert Wolff / PTH-Pressestelle / 2. Juni 2009
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