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Prof. P. Dr. Anton Bodem SDB verstorben

Professor Pater Dr. Anton Bodem SDB (82), emeritierter Dogmatiker an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Salesianer Don Boscos Benediktbeuern, der sich wegen Herzschwäche im Krankenhaus in Penzberg befand, ist am frühen Morgen des 19. Oktober 2007 friedlich eingeschlafen. Kurz zuvor noch hatte ihn Direktor Pater Claudius Amann SDB besucht.

 

Anton Bodem


Der am 7. August 1925 in Asch im westlichen Sudetenland geborene Theologe, der zunächst den Beruf des Kaufmanns erlernt hatte, kam nach seiner Flucht aus der Tschechoslowakei im September 1948 als Spätberufener nach Benediktbeuern. 1951 trat er in das Noviziat der Salesianer Don Boscos in Ensdorf in der Oberpfalz ein und legte am 15. August 1952 die erste Profeß ab. Nach einem pädagogischen Praktikum in Würzburg und nach dem Studium der Theologie in Benediktbeuern wurde er am 29. Juni 1961 zum Priester geweiht.

Es folgten weitere Studien in Würzburg und Mainz. 1969 wurde Bodem aufgrund einer Dissertation über »Das Wesen der Kirche nach Kardinal Cajetan« von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Mainz zum Doktor der Theologie promoviert. Im selben Jahr nahm er seine Lehrtätigkeit in Benediktbeuern auf. Als die Ordenshochschule 1981 die staatliche Anerkennung erhielt, wurde er zum Professor ernannt. Bis zu seiner endgültigen Emeritierung im Jahre 1998 lehrte er Dogmatik.

Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit waren dem Verstorbenen stets die Seelsorge und die Verkündigung des katholischen Glaubens ein Anliegen. Lange Jahre hindurch organisierte Pater Bodem die Gottesdienstaushilfen des Klosters Benediktbeuern. Zu seinen Veröffentlichungen zählen nicht nur dogmatische Aufsätze, sondern auch zahlreiche Predigten.

Pater Bodem hinterläßt in Benediktbeuern eine Lücke. Er wird den Salesianern Don Boscos fehlen: als wortgewaltiger Prediger, als kirchentreuer Theologe, als scharfsinniger Beobachter des Zeitgeschehens und natürlich als Mitbruder. Pater Bodem wußte, daß er in der nächsten Zeit sterben würde, und war bereit, vor seinen Schöpfer, Erlöser und Richter zu treten. Es war daran gedacht, ihn aus dem Krankenhaus zurück ins Kloster zu holen, damit er im Kreis der Mitbrüder sterben könne. Nun ist der Tod diesem Plan zuvorgekommen.

Norbert Wolff / PTH-Pressestelle / 19. Oktober 2007
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