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Thomas-Akademie 2007
»Neues Verständnis
des alten Glaubens«

Jeweils zum Jahresbeginn veranstaltet die PTH Benediktbeuern einen nach dem hl. Thomas von Aquin († 1274) benannten akademischen Festakt: die Thomas-Akademie. Als Referent konnte in diesem Jahr der Freiburger Theologe Prof. Dr. Dr. h. c. Bernhard Casper gewonnen werden, der sich am Montag, 15. Januar 2007, unter dem Titel »Wer Gott liebt, muß alles lieben« mit dem Leben und der Bedeutung Bernhard Weltes (19061983) beschäftigte.

Bernhard Casper
Prof. Dr. Dr. h. c. Bernhard Casper (Freiburg/Br.)


 

Rund 60 Zuhörer fanden den Weg in den Barocksaal des Klosters Benediktbeuern.

An den Anfang seiner Ausführungen stellte Casper einige biographische Informationen. Der in Meßkirch (zwischen Schwäbischer Alb und Bodensee) geborene Priester und Religionsphilosoph Welte habe seine Studien in Freiburg absolviert, das seinerzeit als Ort moderner Philosophie galt. Hier lehrten unter anderem der Phänomenologe Edmund Husserl (der Lehrer Edith Steins) und der Existenzphilosoph Martin Heidegger. Welte habe deren neue Ideen aufgegriffen und sie mit der klassischen christlichen Philosophie in Verbindung gesetzt.

Welte zufolge bedeute das Dasein des Menschen, daß dieser immer schon nach etwas strebe, über sich selbst hinausgehe und offene Möglichkeiten habe. Das menschliche Streben auf ein unbegrenztes Glück hin stoße allerdings an Grenzen. Letztlich konstituierten der »unendliche Hunger« und der »Tod als Grenze« das Spielfeld des Lebens. So komme die philosophische Frage nach Gott auf, und der Mensch gehe auf einen äußersten Sinn hin, der alles Faßbare sprenge.

Unter Zuhilfenahme der Kategorien der modernen Philosophie, so Casper weiter, sei ein neues Verständnis des alten Glaubens möglich. Welte gebe Antworten auf den generellen Sinnlosigkeitsverdacht der Postmoderne, indem er den biblischen Glauben neu erschließe. Dabei bedeute Glauben an Gott zugleich Glauben an alles. Dies habe Konsequenzen für den Umgang mit der Schöpfung, da auch die Umweltethik zu einer Aufgabe des Glaubens werde. Welte habe sich aus diesem Bewußtsein heraus gesellschaftlich und hochschulpolitisch engagiert, ohne allerdings ein Mann der lauten und revolutionären Töne zu sein.

PTH-Pressestelle / 24. Januar 2007
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