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In seiner Predigt ging PTH-Rektor Professor
Pater Dr. Karl Bopp von den biblischen Lesungen zum Fest der Verklärung
des Herrn aus, um den Neu-Diplomierten ihre zukünftige Aufgabe als
Theologen zu erläutern. Pater Bopp ermunterte die Absolventen, den
Grund ihres Glaubens immer wieder kritisch zu beleuchten, um den
Menschen von heute Orientierung bieten zu können. Dem Leitbild
der Ordenshochschule zufolge soll ja in Benediktbeuern eine »geerdete
Theologie« gelehrt werden, die zu einer »pastoralen
Kompetenz« führt. Im Anschluß an den Gottesdienst überreichte
der Rektor insgesamt vier Absolventen ihre Zeugnisse.
Die aus Günzburg stammende Bianca Andrzejewski
(25) hat sich in ihrer Diplomarbeit mit dem alttestamentlichen Buch
Judith befaßt. Sie wird in der Region wohnen bleiben und wie
ihr Ehemann Religionsunterricht erteilen, und zwar in Bad Heilbrunn,
Huglfing und Murnau.
Manuela Horak (27) aus Bamberg ist verheiratet
und Mutter einer 17monatigen Tochter. In ihrer Diplomarbeit ging
es um Kindergottesdienste. Sie möchte an der PTH noch die Zusatzqualifikation
Soziale Praxis erwerben und sich danach zur Tanztherapeutin
weiterbilden.
»Doppelstudent« Matthias
Grätsch (28) aus Gundelfingen ist schon seit einigen Monaten als
Jugendpfleger in Dillingen und Höchstädt tätig. Er hat seine kirchengeschichtliche
Diplomarbeit über den Theologen Johann Michael Sailer geschrieben.
Stefan Sachseneder (28) verfügt ebenfalls
über zwei Diplome. Der aus der Nähe von Ingolstadt stammende Theologe
und Sozialpädagoge, der sich wissenschaftlich mit dem Vaterunser
beschäftigt hat, wird als Pastoralreferent in den Dienst der Diözese
Regensburg treten, wo seine Verlobte bereits tätig ist.
In ihren Dankesworten zur Überreichung
der Urkunden betonten die frischgebackenen Diplom-Theologen, daß
Benediktbeuern für sie ein Stück weit zur Heimat geworden sei. Insbesondere
sei es hier möglich gewesen, ein persönliches Verhältnis zu den
Dozierenden aufzubauen.
PTH-Pressestelle
/ 7. August 2005
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