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Die Auswahl des Tagungsortes Benediktbeuern
erfolgte bewußt: Das ehemalige Benediktinerkloster – seit 1930 im
Besitz der Salesianer Don Boscos – soll stärker »internationalisiert«
werden.
»Benediktbeuern hat eine große Bedeutung
im Hinblick auf die Entwicklung unseres Ordenscharismas in der Region«,
sagt Don Van Hecke, der mehr als 2.800 Mitbrüder in 27 Ländern repräsentiert.
»Hier könnte ein Forum des Dialogs zwischen den zwei Lungenflügeln
Europas – dem westlichen und dem östlichen – entstehen, zwischen
unterschiedlichen spirituellen Ausrichtungen. Und natürlich ist
es wichtig, daß Benediktbeuern weiterhin im Dienst an der Jugend
steht. Das ist schließlich der Kern unserer Sendung.«
Die Salesianerprovinziale nutzten ihren
Aufenthalt, um die Philosophische Theologische Hochschule, die Katholische
Stiftungsfachhochschule sowie die übrigen Bildungs- und Jugendeinrichtungen
im Kloster kennenzulernen. Ein Vertreter aus Polen zeigte sich angenehm
überrascht über die vielen Aktivitäten seiner deutschen Mitbrüder
und versprach: »Ich werde auf jeden Fall noch einmal wiederkommen.«
Pater Claudius Amann, der Direktor des
Klosters, war am Ende hochzufrieden mit dem Verlauf der Tagung.
Zusammen mit einer Gruppe von Theologiestudenten brachte er den
Gästen ein Abschiedsständchen dar. »Das war sein Leben, Don Boscos
Leben«, so der Titel des Liedes. Es war, als wollte er damit sagen:
»Wir haben in diesen Tagen Gemeinschaft im Geiste Don Boscos erlebt,
und diese Gemeinschaft soll fortdauern in der angestrebten internationalen
Kooperation.«
PTH-Pressestelle
/ 10. Mai 2005
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