Philosophisch-Theologische Hochschule der Salesianer Don Boscos Benediktbeuern – Theologische Fakultät –
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»... eine hervorragende Möglichkeit«
Interview mit
Schwester Ulrike Abold

Ulrike Abold (28) gehört zu den diesjährigen ZRP-Absolventinnen. Die aus Dillingen an der Donau stammende Ordensfrau besuchte zunächst die Grund-, die Haupt- und die Realschule in ihrer Heimat, um dann von 1993 bis 1995 eine Ausbildung als Bankkauffrau zu absolvieren. Nach dem Fachabitur 1996 in Donauwörth trat sie der Gemeinschaft der Dillinger Franziskanerinnen bei und legte am 4. Oktober 1998 die ersten Gelübde ab.

Ulrike Abold
 

Es folgte eine zweijährige praktische Tätigkeit in einem heilpädagogischen Kinderheim. Im Wintersemester 2000/01 begann Schwester Ulrike das Studium der Sozialen Arbeit mit Schwerpunkt Jugendarbeit an der KSFH in Benediktbeuern; außerdem nahm sie das Angebot der Zusatzqualifikation Religionspädagogik an der PTH wahr. Seit Oktober 2004 arbeitet sie halbtags als kirchliche Regionaljugendpflegerin in Neu-Ulm und ist zusätzlich für die Jugendarbeit ihrer Ordensprovinz verantwortlich. Mit Schwester Ulrike Abold sprach Pater Norbert Wolff.

Warum haben Sie ausgerechnet in Benediktbeuern studiert?
Für mich war die Möglichkeit der religionspädagogischen Zusatzausbildung ausschlaggebend. In vier Jahren ein Diplom in Sozialer Arbeit zu erwerben und gleichzeitig die Unterrichtserlaubnis für Religion an Grund-, Haupt- und Sonderschulen zu erlangen, halte ich für eine hervorragende Möglichkeit, die meines Wissens auch kein anderer Studienort bietet. Neben diesem Angebot assoziiere ich mit Benediktbeuern kirchliche Jugendarbeit sowie Umwelt und Kultur; Bereiche, die mich sehr interessieren. Als Kleinstädterin schätze ich die Überschaubarkeit und die persönliche Prägung. Darüber hinaus weiß ich die wunderbare Umgebung und das religiöse Angebot sehr zu würdigen.

Was sind Ihre Hobbys?
Musizieren, Singen, Tanzen, Lachen, Natur genießen, kreatives Gestalten ...

Wie oft waren Sie schon auf der Benediktenwand?
Ich glaube fünf Mal. Im vergangenen August habe ich mit einer Mitschwester sogar unter dem Gipfelkreuz biwakiert.

Was gefällt Ihnen an der bayerischen Kultur und Lebensart?
Ich mag gerne die Trachten – auch wenn ich jetzt eine ganz andere trage. Außerdem habe ich eine Vorliebe für echte (!) Volksmusik und zwar live. Am liebsten spiele ich sie selbst auf meiner Zither, die übrigens schon mit im Rucksack auf der Tutzinger Hütte war. Mir gefällt sehr, wenn Jugendliche ihren Zugang zu Trachten und Volksmusik nicht verbergen, was ich vor allem in den Bergregionen bemerken kann. Das zeugt meines Erachtens von einem guten Selbstbewusstsein, das nicht durch Coolness Anerkennung zu erheischen braucht.

Das letzte Sachbuch und das letzte schöngeistige Buch, das Sie gelesen haben?
»Filzen – leicht gemacht« (den Namen der Autorin dieses Bastelbuches weiß ich leider nicht mehr); »Der letzte Kampf« von C. S. Lewis.

Ihr Lieblingsmaler und Ihr Lieblingskomponist?
Lieblingsmaler: Sieger Köder; bei den Komponisten kann ich mich nicht festlegen.

Ihre Lieblingsheiligen?
Franz von Assisi, die heilige Clara und mein Namenspatron Ulrich von Augsburg.

Warum ist ehrenamtliches Engagement für Sie wichtig?
Für mich bietet es einerseits eine Möglichkeit, Verantwortung wahr zu nehmen, und darüber hinaus sehe ich es als Chance zur Entfaltung von Begabungen.

Was wäre Ihr Traumberuf?
Ich hab meinen Traumberuf: Franziskanerin! Außerdem arbeite ich gerne mit Jugendlichen.

Was bedeutet Gott für Sie?
Seit einiger Zeit begleitet mich diesbezüglich das Symbol des Jokers beim Kartenspiel. Mit Gott ist es ähnlich: Auf ihn lohnt es sich zu vertrauen, da man mit ihm das Spiel des Lebens gewinnt. Doch im Unterschied zum Kartenspiel, bei dem wir nur hoffen können, einen Joker zu erhalten, gibt sich Gott schon vorher in unsere Hand.

PTH-Pressestelle / 23. Januar 2005
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