Ringvorlesung zum Zweiten Vatikanum

PTH Benediktbeuern befaßt sich mit Kirchenbild

Ihren 40. Geburtstag kann sie am 21. November begehen, und noch immer ist sie hochaktuell: die Kirchenkonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils mit dem Titel »Lumen Gentium – Licht der Völker«. Nachdem das Erste Vatikanum im Jahre 1870 die Rolle des Papstes hervorgehoben und dessen Unfehlbarkeit in Glaubens- und Sittenfragen definiert hatte, war es nun an der Zeit, die Rolle der Laien in der Kirche neu herauszustellen.

An der PTH Benediktbeuern findet im Wintersemester 2004/05 eine Ringvorlesung statt. Unter dem Motto »Lumen Gentium (1964–2004) – bleibende Herausforderung für eine Kirche, die Gott und den Menschen nahe ist« befassen sich PTH-Professoren und Gastreferenten mit verschiedenen Aspekten der Kirchenkonstitution.

Die Termine im einzelnen (jeweils 16.00–17.30 h):

Do 11.11.2004 (Hörsaal 1)
Prof. Dr. Margit Eckholt (PTH Benediktbeuern): »Von der 'Societas perfecta' zum 'Sakrament der Völker' – Anmerkungen zum spannenden und spannungsreichen Weg der Kirche vom Vatikanum I zum Vatikanum II«

Do 18.11.2004 (Hörsaal 1)
Prof. Dr. Martin Lechner (PTH Benediktbeuern): »'Christus in den gewöhnlichen Verhältnissen der Welt bezeugen' – Zur Identität und Aufgabe der Laien«

Do 25.11.2004 (Hörsaal 1)
Prof. P. Dr. Jacques Schepens SDB (PTH Benediktbeuern): »Auf dem Weg zu einem besseren Verständnis des Ordenslebens«

Do 09.12.2004 (Barocksaal)
Podiumsveranstaltung mit Sr. Dr. Anneliese Herzig MSsR, Prof. P. Dr. Lothar Bily SDB (PTH Benediktbeuern), P. Dr. Markus Graulich SDB (Università Pontificia Salesiana Rom), moderiert von Prof. P. Dr. Raimund Luschin SDB (PTH Benediktbeuern): »'Lumen Gentium' – eine Grundakte für die Kirche des 21. Jahrhunderts?«

Do 16.12.2004 (Barocksaal)
Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Hünermann (Universität Tübingen): »Die komplexe Ekklesiologie des Konzils: zur theologischen Struktur von 'Lumen Gentium'«

PTH Benediktbeuern / Pressestelle / 5. November 2004
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