Martin Lechner Vorsitzender der bayerischen Pastoraltheologen

Prof. Dr. Martin Lechner (53), Jugendpastoraltheologe an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Salesianer Don Boscos Benediktbeuern, ist zum Vorsitzenden der Konferenz bayerischer Pastoraltheologen gewählt worden. Er löst in diesem Amt Prof. Dr. Hanspeter Heinz (65) von der Universität Augsburg ab.

Die Konferenz der bayerischen Pastoraltheologen, die zweimal jährlich zusammentritt, sieht es als ihre Aufgaben an, den gegenseitigen Austausch und das kollegiale Miteinander zu pflegen, über kirchliche und hochschulpolitische Entwicklungen zu beraten sowie wissenschaftliche Kooperationen zu initiieren und zu fördern.

Auf der Tagung, die am 1./2. Oktober 2004 in München stattfand, standen unter anderem die Entwicklung neuer Studiengänge an den einzelnen Fakultäten und das Symposium der deutschsprachigen Pastoraltheologen zum Thema »Christlicher Glaube – ein Ferment für Europa?« auf dem Programm.

Wichtige Kooperationsinstrumente der pastoraltheologischen Lehrstühle in Bayern sind die seit einigen Jahren existierenden interuniversitären Seminare. In jedem Semester wird an einem der Hochschulorte ein Seminar angeboten, das von Studierenden aller Katholisch-Theologischen Fakultäten Bayerns besucht werden kann. Im Wintersemester 2004/05 geht es in Augsburg um das Thema »Missionarisch Kirche sein« (mit Exkursion nach Leipzig). Das Seminar des Sommersemesters 2005 wird sich in Benediktbeuern mit dem bevorstehenden Weltjugendtag (»Event oder geistliches Ereignis?«) befassen.

Die Konferenz der bayerischen Pastoraltheologen hat unter dem Titel »Christliches Handeln – Kirchesein in der Welt von heute« (Don Bosco Verlag, München 2004) eine Neufassung ihres Lehrbuches von 1994 vorgenommen. Aus Benediktbeuern haben an der Publikation mitgewirkt: Prof. Pater Dr. Karl Bopp (»Diakonie in der postmodernen Gesellschaft«), Prof. Dr. Martin Lechner (»Pastoraltheologie als Wissenschaft«) und Prof. Pater Dr. Jacques Schepens (»Religionsunterricht – Handlungsfeld praktischer Spiritualität«).

PTH Benediktbeuern / Pressestelle / 13. Oktober 2004
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