Semesterferien an den Benediktbeurer Hochschulen

Ende Juni hat an den Benediktbeurer Hochschulen die vorlesungsfreie Zeit begonnen, die bis Ende September dauern wird. Dies bedeutet allerdings nicht, daß die Lehrenden und die Studierenden nun drei Monate lang Urlaub machen können. Den ganzen Juli hindurch finden beispielsweise Prüfungen statt. Im Anschluß daran sind die meisten Dozenten mit der Korrektur der schriftlichen Examensarbeiten beschäftigt.

Viele Studierende müssen in den Semesterferien arbeiten, um Geld zu verdienen, denn schließlich will der Lebensunterhalt auch finanziert werden. Andere sammeln praktische Erfahrungen in pädagogischen oder pastoralen Berufsfeldern.

Und schließlich gibt es noch die Theologiestudenten, die Sprachkenntnisse in Latein und Griechisch nachholen müssen und zu diesem Zweck einen »Crashkurs« – z. B. bei den Jesuiten in Frankfurt-St. Georgen – besuchen.

Eine Aufgabe, die sich jedem einzelnen Hochschullehrer immer wieder neu stellt, ist die Vorbereitung der Lehrveranstaltungen für das nächste Semester. Hier gilt es vor allem, die neuerschienene Literatur zu studieren, um in den Vorlesungen und Seminaren jeweils den aktuellen Stand zu bieten. Darüber hinaus ermöglicht es die vorlesungsfreie Zeit, eigene Akzente – etwa im Hinblick auf Forschung oder Praxis – zu setzen. Zudem finden in den Sommermonaten häufig Fachkongresse statt.

Das Dozentenkollegium der PTH begibt sich Ende Juli für drei Tage in Klausur. Im oberösterreichischen Stift Schlägl möchte man vom 26. bis zum 28. Juli über die Einführung neuer Studiengänge beraten.

Nach Ende der Semesterferien wird das Wintersemester 2004/05 am 4. Oktober um 10.00 Uhr mit einem feierlichen Gottesdienst in der Benediktbeurer Pfarrkirche und Basilika St. Benedikt eröffnet. Hauptzelebrant und Prediger ist Provinzial Pater Josef Grünner aus München.

PTH Benediktbeuern / Pressestelle / 9. Juli 2004
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