»Zusatzqualifikation Religionspädagogik«

18 Benediktbeurer Absolventen erhalten Unterrichtsgenehmigung

Am Samstag, 17. Januar 2004, haben 18 Absolventen der von der PTH Benediktbeuern angebotenen »Zusatzqualifikation Religionspädagogik« (ZRP) die vorläufige Erlaubnis zur Erteilung von katholischem Religionsunterricht (»Missio canonica«) erhalten. Aufgrund der Kooperation der PTH mit der Katholischen Akademie Domschule Würzburg können sie nun in allen deutschen Diözesen nebenamtlich an Grund-, Haupt- und Sonderschulen Religion unterrichten.

Die 18 jungen Leute, unter ihnen zwei Männer, hatten zuvor als Studierende der Sozialen Arbeit an der von der Benediktbeurer KSFH angebotenen dreisemestrigen »Theologischen Zusatzausbildung« teilgenommen. Im Anschluß daran belegten sie an der PTH den Aufbaukurs und hielten erste Lehrproben ab.

ZRP-Absolventen nach Erhalt ihrer Urkunden in der Kapelle des Aktionszentrums.

Die Feier zur Übergabe der Urkunden begann mit einer Heiligen Messe in der Kapelle des Benediktbeurer Aktionszentrums, die von P. Dr. Josef Weber SDB geleitet wurde. In seiner Predigt sagte dieser: »Sie haben im Sommer Ihr Studium der Sozialen Arbeit abgeschlossen. Nun werden Sie von der Kirche gesandt.«

Oberstudiendirektor Ludwig Rendle, der Leiter des Schulamtes der Diözese Augsburg, der die Urkunden übereichte, bat die zukünftigen Religionslehrer, sensibel für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen zu sein. Sie sollten nicht einfach von oben herab eine Botschaft verkünden, sondern den Weg der jungen Menschen mitgehen, um von der gemeinsamen Erfahrung her den Sinn der Heiligen Schrift zu erschließen.

Bei der Feier war auch Joachim Deitert, Studienleiter an der Katholischen Akademie Domschule Würzburg, zugegen. Dieser betonte in seiner Ansprache, daß es wichtig sei, den Glauben zunächst zu leben. Des weiteren wies er darauf hin, daß den Absolventen nun auch der Weg zu einer weiteren Qualifikation im Bereich der Gemeindepastoral offenstehe.

Für das letztgenannte Angebot interessiert sich die 24-jährige Penzbergerin Monika Aigner. Sie hat ihr sozialpädagogisches Praxisjahr in Brasilien verbracht und dort in der Gemeinde arbeiten können. Nun würde sie gern in den Dienst ihrer Heimatdiözese Augsburg treten. Die 25-jährige Südtirolerin Elisabeth Gurschler ist bereits als Religionslehrerin tätig. Neben ihrer Hauptbeschäftigung in einer heilpädagogischen Einrichtung in Grünwald unterrichtet sie Lenggrieser Grundschulkinder – eine Tätigkeit, die ihr sehr viel Freude bereitet. Auch sie möchte in Zukunft in ihrer Heimatdiözese arbeiten.

PTH Benediktbeuern / Pressestelle / 24. Januar 2004
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